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Fear The Walking Dead: Dave Erickson über die Unterschiede zur 1. Staffel von 'The Walking Dead'

Am 05. Oktober 2015 erwartet uns das Finale der 1. Staffel von "Fear The Walking Dead". Showrunner Dave Erickson erklärte nun, inwiefern die Ereignisse in Folge 6 mit den Erlebnissen von Rick & Co. in der 1. Staffel von "The Walking Dead" zu vergleichen sind - oder auch nicht.

Kaum zu glauben, aber wahr: Kommenden Montag ist es tatsächlich schon soweit und uns erwartet die sechste und damit letzte Folge dieser ersten Staffel von Fear The Walking Dead! Jene neue Begleitserie zur AMC-Kultserie The Walking Dead konnte uns in den zurückliegenden Wochen bereits ein wenig das allwöchentliche "Montagsloch" versüßen, bis es am 12. Oktober 2015 ja auch endlich mit der sechsten Staffel von TWD weitergeht. Auch wenn die Produzenten es bislang ausschlossen, dass es zwischen den beiden Serien jemals ein Crossover geben werde, ist es äußerst spannend, sich hin und wieder die Unterschiede und Gemeinsamkeiten jener beiden Serien etwas genauer anzuschauen. Wie wir bereits wissen, umfasst die Zeitspanne der ersten Staffel von Fear The Walking Dead ja ungefähr drei Wochen, weshalb wir am Ende der letzten Folge auch noch nicht an dem Zeitpunkt angekommen sind, an dem Rick in der Mutterserie aus dem Koma erwacht (dort verbringt er etwa vier bis fünf Wochen). "Davor gibt es für unsere Charaktere noch so einige Dinge zu entdecken", kündigte Showrunner Dave Erickson im Interview mit The Hollywood Reporter an. Was genau Madison, Travis & Co. da noch zu "entdecken" bzw. zu lernen haben, erfahrt ihr im Folgenden.

Wie wir in der zurückliegenden 5. Episode (lest hier gerne auch unser ausführliches Review) erfuhren, plant das US-Militär eine unter dem Code-Namen "Cobalt" verdeckte Mission, wonach sich die Soldaten und ihre Angehörigen aus L.A. komplett zurückziehen wollen und zuvor aber quasi "vorsorglich" noch sämtliche Zivilisten töten wollen. Was für Daniel und auch für uns Zuschauer klang wie ein grauenvoller Schlachtplan und gewissermaßen das Ende jeglicher Zivilisation, sei nach Ansicht von Dave Erickson jedoch lediglich ein "taktischer Rückzug":

"Da gibt es eine entsprechende Referenz, von der wir später noch hören werden. Sie werden sich an einen Ort zurückziehen, den wir im Finale genauer beleuchten werden", versprach Erickson, bevor er weiter ausführte: "Die Idee dahinter ist, dass sich dieses breite Verständnis der aktuellen Situation und ihrer Konsequenzen [im Volk] exponentiell weiterverbreitet, wobei wir tun, was wir können, um uns vorzustellen, was wohl zeitgleich in Atlanta bzw in den Comics geschah, um so dann die Schritte nachvollziehen zu können, die sich zwischen Ricks Unfall und seinem Erwachen aus dem Koma [in The Walking Dead] ereigneten."

Wie Erickson nochmals betonte, seien wir am Ende der ersten Staffel von Fear The Walking Dead also noch nicht an jenem Zeitpunkt angelangt, an dem sich Rick (Andrew Lincoln) in der Mutterserie auf die Suche nach seiner Frau Lori (Sarah Wayne Callies) und ihrem gemeinsamen Sohn Carl (Chandler Riggs) macht. "Wir haben [in Fear TWD] aber zumindest schon ein besseres Verständnis davon, was die Walker wirklich sind und dass sie definitiv tot sind und nicht mehr zurückkommen können. Das ist zum Beispiel eine Erkenntnis, mit der Travis stark zu kämpfen hat. Aber auch er wird bald seinen Moment der Erleuchtung haben!" (Na hallelujah...)

Was Erickson dann noch erzählte, ist besonders spannend im Vergleich zur ersten Staffel von The Walking Dead, an deren Ende wir ja dank Dr. Jenner im CDC schon im Grunde die Gewissheit hatten, dass diese Welt verloren sei. Diese Erkenntnis (die aber selbst Serienkreator Robert Kirkman im Nachhinein als "Fehler" bzw. viel zu verfrüht bezeichnete) werde es in Fear TWD zu jenem Zeitpunkt noch nicht geben - ganz im Gegenteil:

"Die zweite Staffel [von Fear TWD] wird es unseren Charakteren erlauben, noch weiter herumzuwandern - immer in dem Glauben, dass es irgendwo noch so etwas wie einen sicheren Hafen gibt, so à la, 'Irgendeine Stadt oder irgendein Staat muss dem allem doch noch standhalten!' Wir haben also nicht den Vorteil dieser CDC-Episoden [wie in TWD Staffel 1], wir haben keine Person, die sich da hinstellt und sagt, 'Stellt euch vor: Die Welt ist verloren.'

Es wird also immer noch diesen seltsamen Konflikt zwischen Hoffnung und Verzweiflung geben, denn solange du dir vorstellst, dass es irgendwo noch einen Ort geben könnte, an dem alles in Ordnung ist, bist du motiviert, weiter danach zu suchen - doch wenn du andauernd mit Verzweiflung und Zerstörung konfrontiert wirst, dann macht dich das total depressiv. Das wird definitiv etwas sein, das wir uns in der kommenden Staffel zunutze machen werden."

Im Gegensatz zu Sheriff Rick und seiner Truppe aus Atlanta wird unsere Patchwork-Familie rund um das Lehrerpaar Madison & Travis also auch noch weiterhin eher blauäugig durch die Welt laufen, bis endlich alle (Coucou, Travis) verstehen, wie gefährlich die Welt um sie herum inzwischen geworden ist und dass es womöglich nirgends mehr auf Dauer sicher ist. Bleibt die Frage: Was werden Liza und Dr. Exner in Folge 6 unternehmen, nachdem sie ja dank ihrer Patienten bereits über das Wissen verfügen, dass das Virus einfach überall ist? Und werden unsere auseinandergerissenen Familienmitglieder im Finale wieder alle zusammenfinden? Das werden wir kommenden Montag erfahren... Was meint ihr, wann auch Travis endlich die "Erleuchtung" kommen wird? Und wo werden sich die Familien derweil verstecken?

Quelle : AMC; THR

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