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RIP Alan Rickman: Severus Snape aus "Harry Potter" erliegt dem Krebs

Er verkörperte den Filmbösewicht wie kaum ein Zweiter. Millionen kennen Alan Rickman aus Filmen wie "Harry Potter", "Stirb Langsam" oder "Robin Hood". Nun erlag der britische Schauspieler einem langen Krebsleiden. Die Welt trauert um einen großen Darsteller und Gentleman.

Die britische Filmlegende Alan Rickman verstarb im Alter von 69 Jahren

Der Schauspieler Alan Rickman ist tot. Wie Familie und Management heute in London bestätigten, erlag die britische Film-Legende einem langem Krebsleiden. Die meisten kennen Rickman wohl als Severus Snape in den Harry Potter-Filmen - eine Rolle, die dem Briten auf den Leib geschneidert schien. Doch schon in den 80er Jahren feierte der gebürtige Londoner seinen Durchbruch als Bösewicht in dem Action-Streifen „Stirb Langsam“, an der Seite von Bruce Willis. Anfang der 90er Jahre spielte er zusammen mit Kevin Costner in „Robin Hood“ und zeigte uns einen Sheriff von Nottingham von seiner verachtenswertesten Seite. Sein markantes Gesicht, sein durchdringender Blick - Rickman schien geradezu geschaffen für Schurken-Rollen. Doch ihn auf den Part des Bösewichts festzuschreiben, würde einem großen Künstler Unrecht tun, der im Laufe seiner Karriere in den unterschiedlichsten Film-, Fernseh- und Theater-Produktionen, seine Wandelbarkeit und sein Können unter Beweis gestellt hat.

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Eine seiner bekanntesten Rollen: Severus Snape in den "Harry Potter"-Filmen

Weitere Filme Rickmans: Die Jane Austen-Verfilmung „Sense and Sensibility“ (1995), „Galaxie Quest“ (1999), die skurrile Fantasy-Satire „Dogma“ (1999), gemeinsam mit Ben Affleck und Matt Damon, die Romantik-Komödie „Love Actually“ (2003) sowie „Sweeny Todd: The Demon Barber of Fleet Street“ (2007) unter der Regie von Tim Burton. Auch auf der Theaterbühne feierte Rickman große Erfolge - spielte unter anderem an der Seite seiner britischen Kollegin Hellen Mirren in „Cleopatra“. Im Laufe seiner Karriere heimste der Snape-Darsteller zahlreiche Nominierungen und Preise ein, so etwa einen Emmy (1996), einen BAFTA Award für seine Rolle Sheriff von Nottingham sowie einen Golden Globe für seine düstere Darstellung des Rasputin in der gleichnamigen TV-Produktion.

Im Action-Streifen "Stirb Langsam" feierte Rickman in den 80ern seinen Durchbruch
Im Action-Streifen "Stirb Langsam" feierte Rickman in den 80ern seinen Durchbruch
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Neben Familie und Freunden trauern zahlreiche Kollegen und Fans weltweit um die britischen Filmlegende. Harry Potter-Autorin J. K. Rowling twitterte am Donnerstagnachmittag eine Beileidsbekundung: „Mit Worten lassen sich der Schock und die Trauer in mir über den Tod Alan Rickmans nicht beschreiben. Er war ein großartiger Schauspieler und wundervoller Mann", schreibt Rowling in dem sozialen Netzwerk. Emma Watson (Hermine Granger) schrieb auf Twitter:Ich bin so traurig. Ich schätze mich glücklich, mit einem so herausragendem Mann und Schauspieler gearbeitet und Zeit verbracht zu haben. Ich werde unsere Unterhaltungen vermissen. RIP Alan. Wir lieben dich.“ Und Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe schrieb über Rickman: „Alan Rickman ist zweifelsohne einer der gößten Schauspieler, mit dem ich jemals arbeiten durfte. Darüber hinaus ist er einer der loyalsten und hilfsbereitesten Menschen, die ich im Film-Biz jemals getroffen habe.“

Harry Potter-Autorin J. K. Rowling trauert auf Twitter
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Rickman hinterlässt seine langjährige Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Rima Horton. Die Welt hat einen großen Leinwand-Zauberer verloren. Das Gedenken an diesen außergewöhnlichen Darsteller und Gentleman wird in seinem künstlerischen Werk jedoch fortbestehen. RIP Alan Rickman.

Credits: Twitter, Universal Pictures, Twentieth Century Fox Film Corporation, Alan Rickman/Facebook, Warner Bros.

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